BRAWA - Gedeckter Güterwagen, Bauart Glmhs 50 der DB (47278) (H0)

BRAWA 47278 - Gedeckter Güterwagen, Bauart Glmhs 50 der DB
Modell eines gedeckten Güterwagens, Bauart Glmhs 50 der Deutschen Bundesbahn (DB),... mehr

Modell eines gedeckten Güterwagens, Bauart Glmhs 50 der Deutschen Bundesbahn (DB), Epoche III, Betriebs-Nr. 208 376.

Mit Kupplungsaufnahmeschacht nach NEM 362 und Kurzkupplungskulisse. 

Modelldetails:

  • Bremsbacken in Radebene
  • Dreipunktlagerung
  • Einzeln angesetzte Aufstiege und Tritte
  • Extra angesetztes Achsbremsgestänge
  • Extra angesetzte Bremsanlage
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Maßstäblich schmaler Rahmen
  • Metallachshalter
  • Radsätze außen und innen profiliert
  • Original wiedergegebener, dreidimensionaler Rahmenaufbau

 

Weiterführende Links zu "BRAWA - Gedeckter Güterwagen, Bauart Glmhs 50 der DB"
Bahngesellschaft: DB
Bahnland: Deutschland
Epoche: III
Stromsystem: DC
Spur/Baugröße: H0
Spurbreite (mm): 16,5
KK-Kinematik: ja
Kupplungsaufnahme: NEM 362
LüP (mm): 143,7
Auf Basis des UIC-Einheitswagens Gmhs 53 entwickelte die DB einen rund 2 m längeren Wagen, der... mehr

Auf Basis des UIC-Einheitswagens Gmhs 53 entwickelte die DB einen rund 2 m längeren Wagen, der ansonsten in allen Ausrüstungsmerkmalen ebenfalls den UIC-Vorgaben entsprach. Im Gegensatz zu seinem Ausgangstyp hatte er schon die neu standardisierte 2 m breite Ladetür.

Beim UIC konnte man sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf einen grösseren Standardentwurf einigen, dieser folgte erst später in Form des Glmms 61. So war der als Glm(e)hs 50 bezeichnete Wagen nur wenig länger als die grossräumigen G-Wagen der Vorkriegszeit, was bereits zu Zeiten des Baus viele Kontroversen auslöste.

Gefordert wurde bereits damals ein Wagen mit mindestens 12,5 m Ladelänge, so dass die Vergrösserung des Laderaums vielen nicht weit genug ging, während andere der Meinung waren, man hätte sich zu weit von den UIC-Vorgaben entfernt.

Trotz all dieser Begleitumstände wurden von 1953 bis 1958 rund 12.000 Wagen gebaut – bis 1954 noch mit Bretterwänden, danach mit Plattenwänden. Rund ein Viertel aller Wagen erhielt eine Handbremse, anfänglich noch mit dem charakteristischen Blechbremserhaus. Mindestens 700 Waggons erhielten eine E-Heizleitung, um im Expressgutverkehr in Reisezügen mitlaufen zu können. Einige Wagen wurden langfristig vermietet und erhielten Werbeaufschriften des entsprechenden Unternehmens.

Bis Mitte der 70er-Jahre schieden die Wagen mit Bretterwänden aus oder wurden mit Plattenwänden ausgerüstet. Seit 1965 wurden die Glm(e) hs 50 als Gbrs(-v) 245 bezeichnet. 1980, nachdem die Heizleitungen meist entfallen waren, erfolgte die Umzeichnung zu Gos(-uv) 245. In den 80er-Jahren begann dann die Reduzierung des Bestandes, allerdings wurden größere Bestände an die DR verkauft. 1997 waren noch 35 Wagen im Bestand, die letzten drei wurden 2000 ausgemustert.

Quelle: BRAWA

 

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EAN: 4012278472782

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