PIKO 51764 - Elektrolokomotive Rh1110.5 der ÖBB

PIKO 51764. E-Lok/Soundlok BR 1110.5 ÖBB IV.
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Elektrolokomotive Rh1110.5 der ÖBB, Epoche IV.

Modell einer Elektrolokomotive Rh1110.5 der ÖBB, Epoche IV. Ausführung in blutorange-grauer Farbgebung der Epoche IV, Einholmstromabnehmer und Widerstandsbremse. Mit PluX22 Schnittstelle und eingebautem Digital-decoder (PluX22) und Sound-Generator. Antrieb über kräftigen 5-pol Motor mit zwei Schwungmassen. Lichtwechsel weiß/rot mit Fahrtrichtung wechselnd. Führerstandsbeleuchtung und Schlußlichter über PluX22 Decoder digital schaltbar. Angesetzte Front- und Griffstangen. Filigrane Stromabnehmer und Dachaufbauten.

HINWEIS: Die Sound-Sequenzen lassen sich mittels SHIFT Taste in langen oder kurzen Ausführungen abspielen. Bei den langen Sequenzen sind als Besonderheit, wie beim Original, die Fußwege des Lokführers durch das Fahrzeug deutlich hörbar. Der Funk lässt sich auf "1010" oder "1110" als Lokbezeichnung einstellen, je nach Modelltyp. Die Hupe lässt sich auf Typhon umstellen

 

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Verfügbare Downloads:
Bahngesellschaft: ÖBB
Bahnland: Österreich
Epoche: IV
Stromsystem: DC
Digital Decoder: PluX22
Spur/Baugröße: H0
Spurbreite (mm): 16,5
Schnittstelle: PluX22
Motor: 5-polig
Angetriebene Achsen: 4
Sound: ja
Schwungmasse: ja, 2
Haftreifen: 2
KK-Kinematik: ja
Kupplungsaufnahme: NEM 362
Innenbeleuchtung: Führerstand, digital schaltbar
Inneneinrichtung: Führerstand
LED Spitzenlicht: ja
Spitzenlicht: 3x weiß vorne, 2x rot hinten, fahrtrichtungsabhängig
LüP (mm): 205
Mindestradius (mm): 358
Produktlinie: PIKO Expert
Die Österreichischen Bundesbahnen planten in der Nachkriegszeit, nachdem die wichtigsten... mehr

1110_Mauritzi_klein

Die Österreichischen Bundesbahnen planten in der Nachkriegszeit, nachdem die wichtigsten Hauptverbindungen wieder für 120 km/h befahrbar und elektrifiziert waren, neue Elektrolokomotiven zu beschaffen. Die ÖBB wollten Lokomotiven, die für 130 km/h zugelassen waren und eine Leistung von mindestens 3000 kW aufwiesen. Die Hauptverbindungen wurden in den fünfziger Jahren mit älteren Reihen (1570, 1670, 1670.100 und 1018) bedient. Da diese Reihen in der Zwischenzeit technisch überholt waren, kam die Bestellung weiterer Exemplare dieser Lokomotiven nicht mehr in Frage und die ÖBB entschieden sich für die Entwicklung und Beschaffung von Neubauloks. Bei der Konstruktion der Reihe 1110 orientierte man sich an den Lokomotiven der Reihen 1040 und 1041 sowie an der Reihe Ae 6/6 der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Da die ÖBB die neuen Lokomotiven nicht nur auf der Westbahn, sondern auch auf den Strecken im Ennstal, der Südbahn, der Arlbergbahn und dem Semmering einsetzen wollten, durfte die Achslast nicht mehr als 18 Tonnen betragen; die Loks erhielten deshalb die Achsfolge Co'Co'.

Die rund 120 t schwere SBB Ae 6/6 konnte aufgrund der beschränkten Achslast nicht übernommen werden, weshalb eine eigene Lokomotive mit einer höchsten Gesamtmasse von 108 t entwickelt werden musste. Diese konnte natürlich leistungsmäßig nicht ganz an die Ae 6/6 herankommen. Die ÖBB-Reihen 1010 und 1110 sind bis auf die geänderten Übersetzungen gleich, wobei es aber in jeder der beiden Reihen in einigen Details Unterschiede gegeben hat.

Im Jahre 1956 erfolgte die Auslieferung der ersten Exemplare. Zwischen 1956 und 1961 erhielten die ÖBB 30 Lokomotiven, die anfangs im Schnellzugdienst auf der Semmeringbahn und der Arlbergbahn eingesetzt wurden. Mit der Anschaffung der Reihe 1044 wurden die Loks der Reihe 1110 auf Grund ihrer Höchstgeschwindigkeit von nur 110 km/h vom Schnellzugdienst verdrängt und im Güterzugdienst und vor Regionalzügen eingesetzt. Alle Lokomotiven waren mit Sifa, Indusi und Zugfunk ausgerüstet.

In den Jahren 1974 und 1975 erhielten zehn 1110er Gleichstrom-Widerstandsbremsen. Die umgerüsteten Maschinen erhielten unter Beibehaltung der alten Ordnungsnummer die Reihenbezeichnung 1110.500. Diese Loks waren optisch daran zu erkennen, dass sie oberhalb der Führerstände Bremswiderstände trugen. Außerdem wiesen sie im Gegensatz zu den anderen Maschinen eine neue Lackierung auf.

Das Einsatzgebiet der Lokomotiven war sehr umfangreich, denn sie zählten nach ihrer Indienststellung zu den schnellsten Elektrolokomotiven der ÖBB. Sie beförderten Schnellzüge auf der Westbahn von Wien, über Salzburg bis an die Schweizerische Grenze nach Buchs, ebenso wie auf der Südbahn und über den Semmering bis zu den Grenzbahnhöfen mit Italien und Jugoslawien. Da der Schnellzugdienst nach und nach von der Reihe 1044 übernommen wurde, beförderten die Loks bis zu ihrer Ausmusterung Güter- und Regionalzüge. Sie wurden auch im RoLa-Verkehr eingesetzt.

Im Jahr 2000 verfügten die ÖBB noch über 18 Loks der Reihe 1110, sowie über 10 Loks der Reihe 1110.5. Die Loks waren zuletzt in Linz und Villach beheimatet. Im Jahre 2003 wurden im Rahmen des Modernisierungsprogrammes der ÖBB alle verbliebenen Lokomotiven ausgemustert. Die letzten Vertreterinnen schieden am 1. Dezember 2003 (1110.023) sowie am 1. September 2003 (1110.526) aus.

Quelle: Wikipedia

Artikelnummer: 51764 / UVP: 269,99 €*
EAN: 4015615517641

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