märklin - Tenderdampflok (Museumslok) BR 80 014 der DB - AC | digital | Sound | MHI (37068) (H0)

märklin 39658 - Museumslok Baureihe 80 beschriftet als BR 80 014 der DB
märklin 39658 - Museumslok Baureihe 80 beschriftet als BR 80 014 der DB
   
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Modell einer Museumslok Baureihe 80, beschriftet als BR 80 014 der Deutschen Bundesbahn (DB), Epoche VI.

Tenderlokomotive des Eisenbahnmuseums Heilbronn im aktuellen Zustand.

Exclusives Sondermodell der Märklin-Händler-Initiative (MHI) - in einmaliger Serie gefertigt.

Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Telex-Kupplung auf beiden Seiten separat digital schaltbar. Geregelter Hochleistungsantrieb. 3 Achsen angetrieben. Haftreifen.

Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Viele separat angesetzte Details. Ausführung mit Glocke auf dem Kessel, Haltegriffen rechts und links der Rauchkammertür, Lichtmaschine links auf dem Kessel und Tritten an den Wasserkästen. Lokführerfigur liegt bei.

Über die Geschichte der Lok informiert das beiliegende Booklet. 

Länge über Puffer 111 mm. Übersicht der Digitalfunktionen hier.

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Spur/Baugröße: H0
Stromsystem: AC
Bahngesellschaft: DB
Bahnland: Deutschland
Epoche: VI
Digital Decoder: DCC & mfx+
Sound: ja
Kupplungsaufnahme: NEM 362
KK-Kinematik: ja
Kupplung, elektrisch: ja, Telex
Spitzenlicht: digital schaltbar, 3-Licht Spitzensignal mit Fahrtrichtung wechselnd
LED Spitzenlicht: ja
LüP (mm): 111
Angetriebene Achsen: 3
Haftreifen: ja
Motor: märklin Hochleistungsantrieb
Schwungmasse: ja
Spurbreite (mm): 16,5
Produktlinie: MHI
Neuheit: 2019 / Q2
Die 80 014 gehört zu den leistungsstarken, kleinen Rangierdampfloks, die mit 39 Exemplaren... mehr

Die 80 014 gehört zu den leistungsstarken, kleinen Rangierdampfloks, die mit 39 Exemplaren zwischen 1927 und 1929 von der DRG in ihrem ersten Typisierungsplan beschafft worden waren. Die Dreikuppler mit ihrem leistungsfähigen Kessel, bald auch „Bullis“ genannt, waren für den Rangierdienst in großen Personenbahnhöfen vorgesehen.

Alle Loks überstanden den Zweiten Weltkrieg: 22 kamen zur DR in der DDR, 17 verblieben bei der DB. Ab 1946 befanden sich alle späteren DB-Loks (80 005, 013-016, 028-039) in der RBD/BD Nürnberg. Am Ende ihrer Karriere waren die 80er nur noch in Schweinfurt stationiert und als Letzte musste am 15. April 1964 die 80 031 den Dienst quittieren.

Zehn Exemplare erhielten eine neue Chance als Werksloks bei Bergbaubetrieben und Zechen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Darunter war auch die 80 014, die am 20. April 1959 abgestellt worden war.

Das BZA Minden verfügte am 8. Juli 1959 ihren Verkauf an die Fa. Klöckner-Bergbau Königsborn-Werne AG. Nach einer von Klöckner geforderten HU im AW Weiden konnte sie nach einer Probefahrt am 2. Dezember 1959 auf der Zechenbahn dort zugelassen werden und erhielt folgende Anschriften: Klöckner-Werke AG Bergbau, Zeche Königsborn 2/5, Lok 5‘‘/1228.

Mit der 1969 erfolgten Gründung der Ruhrkohle AG (RAG) erfolgte sukzessive auch eine einheitliche Umzeichnung der vorhandenen Dampfloks und so lief die ex-80 014 ab dem 1. April 1971 als „RAG D- 721“. Zum 1. Januar 1972 musste die D-721 an die Schachtanlage Heinrich-Robert in Pelkum-Herringen abgegeben werden. Dort bewährte sie sich ebenfalls bis zum Eintreffen von vier neuen Krauss-Maffei-Dieselloks der Bauart M700C im Frühjahr 1974.

Am 1. Mai 1974 wurde die D-721 abgestellt, obwohl sie aufgrund ihrer Fristen noch bis 1977 hätte laufen können. Am 2. Juli 1974 wurde die Lok vom Bundesbahndirektor Ulrich Kroll aus Essen gekauft und zunächst im DGEG-Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen hinterstellt. Da aber die DGEG gerade die ehemalige 80 030 von RAG erworben hatte, überließ Kroll seine 80 014 dem englischen Eisenbahnliebhaber Dr. Peter Beet für sein Eisenbahnmuseum Steamtown Carnforth in der Grafschaft Lancashire. Sie wurde am 6. Dezember 1976 nach England verschifft.

1980 gelangte sie leihweise zur Nene Valley-Museumsbahn. Dort wurde sie 1985 in Peterborough für eine Hauptuntersuchung komplett zerlegt, doch der unerwartete Tod des Projektleiters vereitelte das Vorhaben. Beet versuchte dann, die einzelnen Komponenten bei verschiedenen Fachwerkstätten in Europa untersuchen zu lassen. Schließlich entschied sich Dr. Beet, seit dem Gründungsjahr Mitglied beim Süddeutschen Eisenbahnmuseum Heilbronn (SEH), die 80 014 dem Museum zu überlassen.

Nach ersten Restaurierungsarbeiten ab 1998 in Stuttgart konnte der „Bulli“ Anfang 2002 tatsächlich nach Heilbronn überführt werden. Hier erfolgte im Laufe der Jahre die Aufarbeitung zur museumsgerechten Präsentation, wobei auch die meisten fehlenden Teile entweder durch Ersatzteile von anderen Einheitsloks oder durch Nachbauten ersetzt werden konnten. Inzwischen zeigt sich die 80 014 wieder fast wie neu im annähernden Bundesbahn-Zustand ihrer letzten Jahre.

Quelle: märklin

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Artikelnummer: 37068 / UVP: 299,99 €*
EAN: 4001883370682

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