ESU - 2-achsiger Kesselwagen Bauart Deutz der DR (36211) (H0)

ESU 36211 - 2-achsiger Kesselwagen Bauart Deutz der DR
Modell eines 2-achsigen Kesselwagens, Bauart Deutz der Deutschen Reichsbahn (DR), Epoche IV,... mehr

Modell eines 2-achsigen Kesselwagens, Bauart Deutz der Deutschen Reichsbahn (DR), Epoche IV, Betriebsnr.: 720 7 054-7.

Ausführung in grauer Grundfarbgebung.

• Maßstäbliches Modell des Leichtbau-Kesselwagens mit 30 m³ Fassungsvermögen
• Laufplanken oder Laufgitter aus Ätzteilen
• Diverse separat angesetzte Armaturen
• Vorbildgerecht dimensionierte Geländer und Griffstangen aus widerstandsfähigem Kunststoff
• Epochengerechte Ausführung der Anschriftentafeln
• Beidseitig profilierte Räder
• Wagengewicht 48 g für beste Fahreigenschaften
• Achsspitzenlagerung in Metall-Lagern für leichten Lauf
• Bügelkupplung mit nicht magnetischem Bügel in kulissengeführtem Normschacht

• Befahrbarer Mindestradius = 360 mm
• Länge über Puffer = 101,2 mm

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Spur/Baugröße: H0
Epoche: IV
Stromsystem: DC
Bahngesellschaft: DR
Bahnland: Deutschland
Kupplungsaufnahme: NEM 362
KK-Kinematik: ja
LüP (mm): 101,2
Mindestradius (mm): 360
Neuheit: 2019 / Q3
Produktlinie: PULLMANN
Spurbreite (mm): 16,5
Bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs erkannten die Machthaber einen erheblichen Bedarf an... mehr

Bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs erkannten die Machthaber einen erheblichen Bedarf an Kesselwagen für brennbare Flüssigkeiten, um den Nachschub zu sichern. Maßgabe bei der Entwicklung war der sparsame Umgang mit Rohstoffen.

Westwaggon in Köln-Deutz entwickelte unter dieser Maßgabe einen Typ ohne separates Untergestell, bei dem die Kopfstücke mit dem Kessel verschweißt wurden. Vom nach dem Firmensitz des Entwicklers als Deutzer Bauart bezeichneten Zweiachser entstanden zwischen 1941 und 1944 etwa 2000 Exemplare.

Während die Fahrzeuge der ersten Serie an private Eigentümer geliefert wurden, erhielten militärische Stellen, wie beispielsweise die Luftwaffe den Löwenanteil der weiteren Lieferungen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieben die privaten Wagen bei den Nachfolgegesellschaften der Ölvereine, die staatlichen Wagen wurden 1951 in die am 5. November 1951 gegründete Vereinigte Tanklager und Transportmittel GmbH VTG überführt.

Auch private Einsteller wie Shell, ESSO, ARAL oder Texaco in Westdeutschland nutzten die Deutzer Wagen bis in die Epoche IV. Viele DR-Wagen waren an Mineralölwerke vermietet. Auch im Ausland verblieben nach dem Zweiten Weltkrieg etliche Wagen.

Um 1990 schieden die letzten Exemplare aus den Beständen aus.

Quelle: ESU

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